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Als Louisa plötzlich Louis war… (ab 5 Jahren) – AUSVERKAUFT

 Liebes Publikum!

In dieser Aufführung sind leider keine Plätze mehr frei. Weitere Spieltermine finden Sie im Spielplan

Als Louisa plötzlich Louis war…

Ein Theaterstück über die Frage, was ist typisch Junge, was ist typisch Mädchen? Ab 5 Jahren

Louisa ist ein Mädchen - ganz so wie die meisten sich ein typisches Mädchen vorstellen. Sie mag rosa, geht zum Ballett und träumt davon, einmal Prinzessin zu sein. Doch eines Morgens wacht sie auf und alles ist wie verhext. Ihr Zimmer sieht ganz anders aus – und sie selbst auch. Sogar ihr Vater redet sie auf einmal nur noch mit “Louis” an. Der geplante Schulausflug zum Prinzessinnenschloss fällt für sie aus – stattdessen geht es in den Kletterpark. Als Junge entdeckt sie ihren eigenen Mut, findet einen neuen Freund und erfährt einiges darüber, was Jungen über Mädchen denken. Nach einem Streit mit ihrem neuen Kumpel Oskar haut sie ab und trifft in ihrem Geheimversteck Johann – oder sagen wir lieber Johanna?

Ein Theaterstück angelehnt an das dänische Bilderbuch „Den Dag da Rikke var Rasmus og Frederik var Frida“ von Louise Windfeldt / Katrin Clante, das kindgerecht die gängigen Rollenbilder auf spielerische Weise hinterfragen und ihre Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen möchte.  


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 Fotos: Monika Nonnenmacher

Konzept/Regie: Thandiwe Braun
Spiel: Justin Dörpinghaus, Tatiana Feldman
Dramaturgie: Cornelia Crumbach
Text: Thandiwe Braun und Ensemble
Bühne/Kostüm: Sabine Kreiter
Musik: Bernd Klanke, Thandiwe Braun
Lichtdesign: Marco ten Wolde
Produktionsleitung: Hille Marks
Plakat: Sophia Simons
Pressefotos: Monika Nonnenmacher
Produktionsleitung: Hille Marks
Produktion: teAtmo Ensemble für CASAMAX Theater

Stückdauer: 45 min

Pressestimmen:

„(…)Langeweile kommt im CASAMAX Theater bei “Als Luisa plötzlich Louis war…” keine Sekunde auf.
Alle Augen sind auf Eva Kristina Karte und Henning Jung gerichtet, die mit temporeichem Spiel in die Rolle der jungen Protagonistin und ihrer Freunde schlüpfen.(…)
Mit sichtlichem Spaß fegen die Darsteller über die Bühne, singen und tanzen mimik- und gestenreich und lassen dabei viel Raum für Situationskomik. Gebannt erleben Große und Kleine, wie Louisa als Junge neuen Mut fasst, neue Freundschaften schließt und feststellt, dass die Rollenklischees „coole Jungs, zickige Mädchen” gar nicht immer zutreffen müssen.“
                                                                                               Kölnische Rundschau, November 2013

“PISTOLEN-PRINZESSIN
Die Insel LouLouJoJo, die Louisa und Johann im CASAMAX Theater entdecken, ist einen Besuch wert. Denn dort gibt es kein “typisch Mädchen” oder “typisch Junge”, sondern nur “typisch Kind”: Bunt statt blau oder rosa; chaotisch statt ordentlich. Regisseurin Thandwine Braun stellt in “Als Louisa plötzlich Louis war” (nach dem dänischen Kinderbuch von Louise Windfeldt und Katrin Clante) gängige Geschlechterrollen auf die Probe.

“Er hat mich Louis genannt”, stellt Louisa (Eva Kristina Korte) entrüstet fest, als ihr Vater sie eines Morgens zum Frühstück ruft. Schockiert ist sie über das Verschwinden ihrer geliebten Puppe und über das, was sie in ihrer Boxershorts findet. Über Nacht ist Louisa äußerlich zum Jungen geworden. Das gefällt ihr gar nicht; immerhin sollte sie heute mit ihrer Schulklasse einen Ausflug ins Prinzessinnenschloß machen. Stattdessen muss sie in den Kletterwald – mit lauter Jungs. Aber alles Jammern ist umsonst, und Louisa freundet sich langsam mit ihrer neuen Rolle und Klassenkamerad Oskar (Henning Jung) an. Im Kletterwald bemerkt sie, dass ungeahnte Kräfte in ihr schlummern; sie kann weit über dem Erdboden jagen, klettern, springen – und das sogar besser als Oskar. Vielleicht sind Jungen- also auch Mädchensachen? Und umgekehrt?

“ZIEH DOCH EINFACH ROSA AN!”
Diese Frage stellt sich auch für Johann, der plötzlich als Johanna im Prinzessinnenkostüm vor Louisa steht. Kurzerhand erfinden sie eine Insel namens LouLouJoJo, auf der es nicht nur “eigentlich”, sondern wirklich egal ist, ob man ein Junge oder ein Mädchen ist. Denn nach wie vor besteht das gängige Bild vom einfühlsamen Mädchen und technisch-begabten Jungen, ungeachtet dessen, dass neueste Untersuchungen bestätigen, das die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen von Natur geringer sind als gesellschaftlich gedacht – und dass es vor allem Eltern sind, die, seien sie auch noch so liberal, unbewusst die Geschlechterklischees festigen. So erklärt Louisa dem Publikum mit großen Kulleraugen, dass, laut ihrer Mutter, 100 Bürstenstriche am Tag für goldenes Haar sorgen. Oder ihr Vater ist entrüstet als sein vermeintlicher Sohn Louis sich rosa Besteck wünscht. Auch die kleinen Zuschauer scheinen verwirrt über die ungewohnten Verhaltensweisen der Figuren und geben fleißig Tipps, wie sich Louisa alias Louis wieder in ein Mädchen verwandeln kann. “Zieh doch einfach Rosa an”, schlägt ein Kind vor und sorgt für amüsiertes Lachen im Saal.

AUSPROBIEREN STATT ANPASSEN
Ihr großes Interesse am abstrakten Thema der Genderzuordnung ist wesentlich dem Können der Schauspieler zu verdanken, die Gefühle durch viel Mimik offenlegen und inbrünstig von Pistolen schießenden Prinzessinnen und LKW-fahrenden Ballerinas singen. Die Regisseurin verfällt nicht in die Rolle einer Anklägerin gängiger Geschlechterkonzepte, sondern zeigt lediglich, dass Kinder die Chance bekommen sollten, sich jenseits davon auszuprobieren. So sind Louisa und Johann trotz ihrer neuen Erfahrungen erleichtert, als am Ende alles wieder beim Alten ist. Und nehmen sich vor: Sie werden sich wieder als nägellackierender Pirat auf LouLouJoJo treffen.” JOHANNA BUDERATH

                                                                                                aKT Theaterzeitung, Dezember 2013

 Das sagen unsere Zuschauer:

„Das war absolut großes Kino – äh – Theater! Junge – Mädchen – eigentlich egal, tolle Message, tolle, absolut tolle Schauspieler!“

„Zauberhaft und wunderbar komisch.“

„Nach diesem Stück muss wirklich jeder selber nachschauen ob…?“

„Wunderbare Darsteller, tolles Thema – unser erstes Mal hier und wir hatten viel Spaß!“

„Ihr habt sooo sooo toll gespielt, ich weiß gar nicht mehr, wer ich sein will.“

“Sehr schön und vielfältig mit Musik und Tanz, für Klein und Groß! Kompliment!”

“Das war ganz toll… Und hat viele kleine und große Dinge ins Schwarze getroffen! Sehr schön. Wir kommen wieder!”

“Wenn Kindertheater gut ist, dann ist es auch authentisch und Erwachsene haben genau so viel Spaß! Sehr gute Schauspieler! Weiter so!”

“Ich gründe gleich eine Insel!”

“Das war das beste Theater der Welt!”

“Ich war ganz bewegt von der Thematik, der Umsetzung und der großartigen schauspielerischen Leistung. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag zur Emanzipation!”

“Wir haben uns die Bäuche gehalten vor Lachen.”

“Das Stück war sehr schön, und ich habe gelernt, dass es egal ist, ob man Mädchen oder Junge ist.”

weitere Spieltermine finden Sie hier im Spielplan!

Das CASAMAX Theater auf facebook:

Spielplan

9. Oktober 2015
10:30
12. Oktober 2015
10:30
14. Oktober 2016
10:30
21. Juli 2017
10:30
12:30
18. Dezember 2017
10:30

Das CASAMAX Theater e.V.

Das CASAMAX Theater in Köln ist ein gemeinütziger Verein und Produktionsort für Theaterprojekte und Aufführungsstätte für Bühnenstücke mit dem Schwerpunkt Kindertheater und Jugendtheater. Die freie, kreative Arbeitsweise des teAtmo Ensembles prägt seine Produktionen. Die Stücke sind sinnlich, stimmungsvoll und erzählen Bilder. Ihnen bleibt Raum für Ihre Assoziationen, Gefühle und Gedanken...


Wir bieten

Wir bieten Kindern und Jugendlichen: Den Blick hinter die Bühne, Nachgespräche, theaterpädagogische Vor- und Nachbereitungen zu Stücken sowie zu einzelnen Themenbereichen, Sondervorstellungen, Gastspiele, verschiedene Projektangebote wie z.B. Theater im Klassenzimmer. Weitere und aktuelle Informationen zum Kindertheater und Jugendtheater finden Sie hier auf unseren Internetseiten.


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