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ins netz gegangen (ab 9 Jahren)

 

 

Eine Tragikomödie für alle, die das Internet nutzen
ab 9 Jahren

Endlich deinstallieren Alinas Eltern die Kindersicherungs-Software und erlauben ihr,
sich im social network anzumelden. Durch Laptop und Smartphone eröffnen sich Alina andere Welten, neuer Schwung kommt in ihr Leben: Hunderte „Freunde“, likes und nette posts.
Fasziniert entdeckt sie die vielfältigen Möglichkeiten des world wide web,
welches ihr später auf verschiedenste Art und Weise zum Verhängnis wird.
So manche Nutzer schmeißen ihre Privatsphäre ins Netz wie die Jecken die Kamelle auf die Straße. Cybermobbing Alaaf!
Der Spagat zwischen virtueller und realer Welt wartet mit tragischen und komischen Seiten auf,
die das selbst entwickelte Stück mit einem Augenzwinkern thematisiert.

Sich in der virtuellen Welt zu verlieren kann auch ein Ausdruck davon sein,dass wir mit unserer Realität nicht zufrieden sind. ins netz gegangen geht heiter und unangestrengt der Frage nach,
wie diese verschiedenen Welten zu vereinen wären zu einer dritten Welt, die mit Augenmaß und
Medienkompetenz die Vorteile vereint.

 

Spiel: Leonie Houber (Umbesetzung) und Thomas Peters (Umbesetzung)
Idee/Text/Regie: Thomas Peters
Licht: Marco ten Wolde
Ton: Klaus Jacobs
Bühne: Anton Weber
Stimmen: Eva Kristina Korte, Hille Marks, Celina Rongen, Thomas Peters, Signe Zurmühlen,Lisa Bihl
Produktion: CASAMAX Theater und teAtmo Ensemble
Spieldauer: ca. 60 min

 

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Pressestimmen

 

Elektrisiert von faIschen Freunden
CASAMAX Theater: “ins netz gegangen” erzählt von Freud und Leid im Internet

“Viel Spaß damit”, sagt der Vater, als er seiner Tochter Alina das heiß ersehnte Smartphone zum Geburtstag schenkt. Den wird Alina haben, kann sie doch endlich wie ihre Freundinnen Mitglied in einem sozialen Netzwerk werden. Gesagt, getan, die neuen “Freunde” fliegen ihr nur so zu, und überhaupt ist das Netz ganz schön praktisch. Die Hausaufgaben lädt sie sich einfach auf ihr eigenes Gerät, den Bikini kauft sie mit einem Click und zeigt ihren Freundinnen auch gleich, wie gut er ihr steht. Aber damit beginnt dann der Ärger, denn nun ist sie jemandem, „ins netz gegangen”. So heißt das neue Theaterstück des Casamax Theaters, das für junge Teenager und all jene konzipiert wurde, die sich mit den sozialen Folgeschäden der sozialen Netzwerke beschäftigen. Denn nicht alle “Freunde” freuen sich mit Alina über ihre Erfolge als Schwimmerin, bald wird sie im Netz als “Bikinischlampe” verhöhnt.

Regisseur Thomas Peters hat ein Stück entworfen, das sich ganz nah an der Realität bewegt. Hier hat jemand keine Mühe gescheut, um die Sprache der Jugendlichen, ihre Freude an der digitalen Technik aber auch die Verletzungen und Gedankenlosigkeiten aufzugreifen, zu denen das neue Medium verleitet. So ist etwa der Junge von nebenan, der Alina so gerne zum Basketball eingeladen hat bald abgemeldet. Die elektronischen Freunde drängeln sich eben gerne in den Vordergrund und man hat ja auch Angst, etwas zu verpassen.

Es steckt viel Humor in dieser klugen Inszenierung. (…) Es ist schon ein Kunststück eine so statische Situation, wie das Hocken vor dem Computer, mit soviel Aktion aufzuladen. Eine Inszenierung, die Schüler, Lehrer und Eltern amüsieren und ins Gespräch bringen wird. (Von THOMAS LINDEN)
Kölnische Rundschau 12. Juli 2013

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Das Internet in der Sprechblase

„Cookie?“ fragt der nette Jakettträger und hält den Zuschauern in der ersten Reihe eine Packung Schokokekse hin. Die sehen verführerisch aus, das Angebot scheint harmlos. Oder? Wenn Du Cookies zulässt erklärt der Mann und greift vielsagend an den Bauch, docken sie sich an deiner Festplatte an. Schon mit dieser kleinen Analogie vermittelt sich anschaulich eine der Tücken des Internets. „ins netz gegangen“ von Thomas Peters (Konzept, Stück und Regie) ist voll von plastischen Beispielen und meistert den Balanceakt, Gefahren ins Bewußtsein zu holen, ohne aufdringlich pädagogisch oder kulturpessimistisch, dafür aber ziemlich unterhaltsam zu wirken.

Erzählt wird die Geschichte von Alina, die zum Geburtstag ein Smartphone bekommt, ohne Kindersicherung surfen und sich in einem sozialen Netzwerk anmelden darf. „Freund! Freund! Freund!“ meldet sich eine Computerstimme immer schneller, Münzen klimpern beim Badeanzug- und Taschenkauf, Alinas Augen glänzen. Allerdings nicht mehr, als ihre hochgeladenen Fotos ein Eigenleben entwickeln, der Strom aus gemeinen Sprüchen anschwillt, und die unangenehmen Seiten der Cyberworld ins echte Leben schwappen.

(…) Ähnlich gut wird das Problem gelöst, den an sich nicht sehr theaterwirksamen Vorgang der Internet-Nutzung mit Aktion, Sprechblasen und Fotos auf einem überdimensionalen Smartphone-Display lebendig und sinnlich zu gestalten. Aufschlussreiche, witzige und Fragen provozierende 60 Minuten, in denen es einem als Erwachsener oft mulmig, das anvisierte jugendliche Publikum aber bestens abgeholt wird.
Kölner Stadtanzeiger 13. Juli 2013

 

 

Vom Pech, dem Internet ausgeliefert zu sein.

„Freund, F-F-Freund?“, hallt es aus den Verstärkern des Laptops und wird sich in den kommenden Tagen nach der Sendung zum unauslöschlichen Echo im Verstand des Empfängers einnisten. Mit der aktuellen Produktion des CASAMAX Theaters „ins netz gegangen“ greift das Ensemble um Regisseur Thomas Peters und die fabelhaften Darsteller über 60 Minuten die Möglichkeiten und Fallen des World Wide Web auf. Anlässlich ihres Geburtstages beginnt mit der Internetfreischaltung für Alina ein Trip in das Land der Seelenuntergänge. Das natürliche Tageslicht wird immer häufiger vom trügerischen Schein des LCD-Monitors ersetzt. Anonyme „Freunde“ auf Facebook und „Likes“ für Handtaschen und andere Fashion-Utensilien bestimmen schnell das Selbstwertgefühl des Teenagers. Mit der Flut an geposteten Botschaften wächst jedoch die Schar der Neider im Netz. Bald sieht sich Alina mit den Schattenseiten der virtuellen Möglichkeiten konfrontiert.
In seiner ersten Arbeit für das CASAMAX Theater gelingt Thomas Peters ein bemerkenswerter Einstand, der deutlich, aber unaufdringlich die Gefahren des digitalen Missbrauchs von Netzanbietern wie Nutzern offenlegt. Cybermobbing, Datenklau oder die Strategien Erwachsener, mittels Vorspiegelung falscher Identitäten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufzunehmen, stehen im Fokus der Produktion.
(…) Diese Mischung macht „ins netz gegangen“ interessant für junge Theaterbesucher ab neun Jahren.  Eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur sowie Schauspielern nach der Vorstellung rundet den Theaterabend ab und lädt zu weiterführenden Reflexionen ein. Nicht nur ins Netz, sondern auch auf direktem Wege auf die Nominierungsliste des Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreises 2013 sollte der Gang dieses wichtigen Stückes führen, das im Herbst an vielen Tagen auf der Berrenrather Straße aufgeführt wird.
                                                                                 INsülz&klettenberg 7. Jg. – No 3 – Herbst 2013

 


 


Im Shitstorm kentern

“ins netz gegangen” am Casamax-Theater ist eine Stunde komprimierte Medienerziehung über die Gefahren des Internets: selbst recherchiert, rasant inszeniert.

Möchten Sie einen Cookie? Lecker, mit Schokostücken. Couragiert verweigert eine zwölfjährige Schülerin den Keks. Wie klug das ist, ist ihr vermutlich nicht bis in letzter Konsequenz bewusst. Denn einmal akzeptiert, wissen Konzerne durch virtuelle “Cookies” bald im ganzen Leben Bescheid, der gläserne Mensch ist ein leicht manipulierbares Werbe-Objekt. Die Konsequenzen erlebt auf der Bühne alsbald Alina, in neongelben Ringelstrümpfen und Rüschenrock. Endlich ist sie 14 geworden. Zur Feier des Tages entfernt Papa die Computersicherung. Fröhlich wird der Facebook-Account eröffnet, sammelt Alina ihre neuen Freunde zusammen, postet Bilder ihres neuen Badeanzugs – natürlich online erworben. Schade, dass sie dabei aus Versehen ihr Hinterteil knipst.
Das kompromittierende Pinnwand-Foto wird im CASAMAX-Theater auf einer weißen Magnettafel platziert, wo schon ein riesiges Smartphone hängt. Bis auf die Magnet-Icons braucht Regisseur Thomas Peters für sein internetkritisches Stück “ins netz gegangen” nichts weiter als Tisch, Laptop und Stuhl. Und dann geht es los. Immer bösartiger und intimer werden die Kommentare über Alinas Hinterteil, die bei jedem neuen Post vom Bildschirm angesogen wird, egal, was sie vorher gemacht hat. Der Nachbarsjunge (Meinecke) wird einfach stehen gelassen vor lauter Datenverkehr. Was zunächst nur permanente Abgelenktheit ist, wird bald Hektik. Subtil anschwellend wird hier gezeigt, wie die allzeitige Verfügbarkeit im Netz den Stress vermehrt, wie sehr die rasende Vervielfältigung der Bezugspunkte jeden überfordern muss. Noch mehr überfordert Alina aber der anschwellende Shitstorm, den sie, im wahren Leben auch Leistungsschwimmerin, gar nicht gebrauchen kann. Schließlich wird sie sogar vom neuen Trainer abgelehnt, weil sie auf Facebook zu präsent ist. Und so ist der fröhliche, unbedarfte Facebook-Neuling zum Mobbing-Opfer geworden. (…)
Geschickt ist das Netz dennoch auf der Bühne mit genau den Geräuschen und Oberflächen präsent, die uns täglich zuballern. Der Regisseur ist zur Stückrecherche sogar in Schulklassen des benachbarten Schiller-Gymnasiums gegangen und hat “mudda- Witze” gesammelt. Ihr Tenor wird immer bösartiger. “ins netz gegangen” ist extrem gut für Schüler geeignet: Eine Stunde komprimierter und hocheffektiver Medienerziehung, was auch die begeisterten Reaktionen zeigen.(…)
DOROTHEA MARCUS aKT Theaterzeitung September 2013

 

Das sagen unsere Zuschauer:

„Extrem wichtiges Thema witzig und ernst zu nehmend umgesetzt.“

„Super gespielt, sehr kurzweilig und packend.“

„Es war toll, etwas zu sehen, aus dem man auch etwas lernen konnte!“

„Sehr diskussionsanregend, trotz „Modethema“ überhaupt nicht 08-15, super!“

„Das sollten viele SchülerInnen sehen!“

„Super Theater am Puls der Zeit!“

 

Preise:

10 € Normalpreis
8 € ermäßigt *
6 € pro Person bei Gruppen ab 15 Personen
3 € für Köln-Pass-Inhaber

* Ermäßigung erhalten: Schüler, Studenten, Azubis, Senioren, Personen mit Behindertenausweis, Rollstuhlfahrer (Begleitperson hat freien Eintritt)

 

 

weitere Spieltermine finden Sie hier im Spielplan!

Das CASAMAX Theater auf facebook:

 

 

Spielplan

7. Mai 2017
17:00
30. September 2017
17:00
3. Februar 2018
17:00

Das CASAMAX Theater e.V.

Das CASAMAX Theater in Köln ist ein gemeinütziger Verein und Produktionsort für Theaterprojekte und Aufführungsstätte für Bühnenstücke mit dem Schwerpunkt Kindertheater und Jugendtheater. Die freie, kreative Arbeitsweise des teAtmo Ensembles prägt seine Produktionen. Die Stücke sind sinnlich, stimmungsvoll und erzählen Bilder. Ihnen bleibt Raum für Ihre Assoziationen, Gefühle und Gedanken...


Wir bieten

Wir bieten Kindern und Jugendlichen: Den Blick hinter die Bühne, Nachgespräche, theaterpädagogische Vor- und Nachbereitungen zu Stücken sowie zu einzelnen Themenbereichen, Sondervorstellungen, Gastspiele, verschiedene Projektangebote wie z.B. Theater im Klassenzimmer. Weitere und aktuelle Informationen zum Kindertheater und Jugendtheater finden Sie hier auf unseren Internetseiten.


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