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Stille Nacht. Ein Kriegsspiel (von 12 bis 99 Jahren)

Ein Theaterstück über Gewalt in unserem Alltag, aber auch über die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, Akzeptanz und Identität

Ausgewählt für SPIELARTEN 2011 – Kinder- und Jugendtheaterfestival in NRW,
ausgewählt für “Festivalstern Jugendtheater” Rheinland-Pfalz 2012
& zu Gast auf dem 24. Internationalen Theaterfest 2011 der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien

Als Nina vom Tod ihres Bruders Till bei einem Militäreinsatz erfährt, sieht sie seine und ihre eigene Geschichte noch einmal vor sich. Mit Hilfe eines Diktiergerätes, auf dem sie Momente und Situationen aus ihrem und Tills Leben festgehalten hat, begibt sie sich gemeinsam mit dem Zuschauer auf eine Reise in die Vergangenheit und erweckt ihn in ihrem Gedächtnis wieder zum Leben. Noch einmal erlebt sie die Tage der Kindheit mit ihrem Bruder.

Da das Stück „Stille Nacht. Ein Kriegsspiel“auf den persönlichen und autobiografischen Erlebnissen und Recherchen des Theaterensembles basiert, vermittelt es beim Zuschauer einen intensiven, sinnlich konkreten Eindruck. Die klare, intensiv – körperliche Bildsprache unterstützt dieses Erlebnis noch. Mit den Mitteln des Erzähl- und Bewegungstheaters, Masken-, Puppen- und Schattenspiel sowie der Verwendung von dokumentarischem Film- und Tonmaterial entsteht ein bilderstarkes Drama um die Geschichte der beiden Geschwister Nina und Till.
“Stille Nacht. Ein Kriegsspiel” ist aber auch ein Stück über die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, Akzeptanz und Identität. Ein dynamisches Wechselspiel von Realität und Fiktion, Lüge und Wahrheit schlägt eine Brücke von der Vergangenheit zur Gegenwart und ermöglicht so dem Publikum, sich selbst die Fragen zu stellen, die das Stück aufwirft.

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Regie, Idee, Konzeption: Matthias Weiland
Spiel: Nadja Duesterberg, Thomas Peters
Regieassistenz, Dramaturgie: Hille Marks
Text: Matthias Weiland und Ensemble
Bühnenbild: Matthias Weiland, Heinz Ahrweiler
Licht- & Tontechnik: Marco ten Wolde
Musik: eskimojo.de
Kostüme: Ensemble
Plakat: Sabine Rixen
PR – Fotos: Wolfgang Weimer, Ilonka Bremke
Presse/Öffentlichkeit: Gisela Eckardt
Layout: CCC Werbeagentur, Kristina Fischenich
Organisation: Hille Marks
Produktion: teAtmo Ensemble
Spieldauer: 60 Minuten

Pressestimmen

“Matthias Weiland splittert den Begriff Gewalt klug in diverse Facetten auf. [...] Wieder blitzt das Potenzial dieses kleinen Theaters auf, das mit Weiland einen Regisseur hat, der nicht zufällig schon mit dem Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Auch ‘Stille Nacht’ demonstriert einen klugen Umgang mit einem schwierigen Thema. Für ein junges Publikum werden die Mechanismen der Gewalt sichtbar gemacht, aber Angst und Trauer kommen nicht zu kurz. Das Stück funktioniert auch deshalb so gut, weil Weiland und die engagierten Darsteller wissen, wann sie auf Realismus setzen müssen und wann sich mit Abstraktion das Tempo brechen lässt, um dem Nachdenken Raum zu eröffnen.”
(Kölnische Rundschau, 1.Dezember 2010)

“Stille im CASAMAX Theater. Wo normalerweise zum Ende der Aufführung der Applaus gegen die Bühne brandet, ist kaum ein Laut zu hören. Dann weicht die Spannung, Sonnenstrahlen des noch frühen Abends schlängeln sich durch die Ritzen der verdunkelten Stätte. Ein Zeichen. Als die Schauspieler Nadja Duesterberg und Thomas Peters nach der Vorpremiere nochmals ins Rampenlicht treten, überwinden die Zuschauer ihre Befangenheit und feiern die Darsteller. Vergangen waren 60 elektrisierende Minuten, die nicht eindringlicher hätten sein können…”                  (InSülz&Klettenberg, 4.Jg.-No 3, Herbst 2010)

“Am Ende auf der spärlich beleuchteten Bühne: 21 Schwarzweiß-Portraits von Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan umgekommen sind, jedes mit einem flackernden roten Windlicht davor. Das 22. Bild zeigt Till (Thomas Peters). In der guten Stunde davor erinnert sich Nina (Nadja Duesterberg) an das Leben ihres Bruders, der in einem Kampfmittelräumeinsatz gestorben ist. [...]
Duesterberg als Tochter und Mutter, Peters als Sohn und Vater spielen ihre Rollen mit intensivem körperlichen Einsatz, der beim Zuschauer an Schmerzensgrenzen führt. Eine Herausforderung für die Zuschauer sind die verschiedenen Ebenen, mir denen Regisseur Matthias Weiland „Stille Nacht“ gestaltet: das Diktiergerät, der Lamellenvorhang auf der Bühne, auf dem Kriegsszenen und Familiendias gezeigt werden – und zuletzt die Schauspieler, die die Geschwister in verschiedenen Altersstufen und die Eltern darstellen. Dabei sind die eindringlichen Texte (Matthias Weiland und das teAtmo Ensemble) die Stärke des Stücks. [...]
Der Abend macht nachdenklich und sensibilisiert durch die hohe Aufmerksamkeit, mit der man sich auf ihn einlassen muss; sicher sollte man mit den Jugendlichen nach der Aufführung diskutieren, nicht nur über eigene Gewalterfahrungen, sondern auch über Auswege, die in dieser Inszenierung nicht thematisiert werden.”                                                                                          (akt, 16. Oktober 2010)

 

weitere Spieltermine finden Sie hier im Spielplan!

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Spielplan

16. November 2014
18:00
24. Januar 2015
17:00

Das CASAMAX Theater e.V.

Das CASAMAX Theater in Köln ist ein gemeinütziger Verein und Produktionsort für Theaterprojekte und Aufführungsstätte für Bühnenstücke mit dem Schwerpunkt Kindertheater und Jugendtheater. Die freie, kreative Arbeitsweise des teAtmo Ensembles prägt seine Produktionen. Die Stücke sind sinnlich, stimmungsvoll und erzählen Bilder. Ihnen bleibt Raum für Ihre Assoziationen, Gefühle und Gedanken...


Wir bieten

Wir bieten Kindern und Jugendlichen: Den Blick hinter die Bühne, Nachgespräche, theaterpädagogische Vor- und Nachbereitungen zu Stücken sowie zu einzelnen Themenbereichen, Sondervorstellungen, Gastspiele, verschiedene Projektangebote wie z.B. Theater im Klassenzimmer. Weitere und aktuelle Informationen zum Kindertheater und Jugendtheater finden Sie hier auf unseren Internetseiten.


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