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Herr Schmitt & Herr Schmidt (ab 3 Jahren)
Ein musikalisches Theaterstück über Ähnlichkeiten, die uns zu einander führen und Unterschiede, die uns trennen
Für Kinder ab 3 Jahren
Herr Schmitt wohnt in einer Doppelhaushälfte. Er spielt Cello in einem großen Orchester. Sein Leben verläuft wie eine sanfte Melodie, eine, wie sie ein Cello spielen kann. Eines Tages zieht Herr Schmidt neben Herrn Schmitt ein. Er spielt Saxofon in einer Band. Sein Leben verläuft wie der Rhythmus des Jazz, rauf und runter und ein bisschen verrückt. Beide geben sich Mühe, gute Nachbarn zu sein. Sie überhäufen sich mit Nettigkeiten, sie sagen sich „Guten Morgen“, sie sagen sich „Guten Abend“, jeden Tag. Doch Herr Schmitt findet Herrn Schmidt ein bisschen komisch, Herr Schmidt findet Herrn Schmitt zu langweilig. Auch die Musik bringt sie auseinander, denn klassische Musik und Jazz, das verträgt sich nicht. Eines Tages geraten sie in einen heftigen Streit, mit Cello und Saxophon, mit schrägen und lauten Tönen brummen und quietschen sie sich an, bis sie schließlich einen gemeinsamen Ton entdecken. Sollten sie doch miteinander spielen können? Sie können es!
Mit Michael Braun und Daniel Zambra
Regie: Daniel Zambra
Pressestimmen
“‘Herr Schmitt und Herr Schmidt’: Originelles Kinderstück im CASAMAX Theater
Jedes Leben gehorcht einem eigenen Rhythmus. Herr Schmidt (Daniel Zambra) ist ein Mensch, der mit sich im Einklang ist, wenn ihm auch schon einmal eine Note verspringt. Er spielt in seinem kleinen Atelier Cello, und er muss fleißig üben. Das geht gut, bis neben ihm Herr Schmidt ( Michael Braun) einzieht. Ihm geht die Geräuschkulisse von nebenan auf die Nerven, sie stört ihn bei seiner Arbeit. Herr Schmidt ist nämlich Saxophonist. „Herr Schmitt und Herr Schmidt“ kommt im CASAMAX Theater bis auf einen Satz ganz zum Schluss ohne Worte aus und kann doch schon von Besuchern im Vorschulalter tadellos nachvollzogen werden. Denn die beiden Herren Schmitt und Schmidt haben deutlich verschiedene Temperamente: Einer kommt mit Krawatte und der andere im Hawaii-Hemd, einer spielt Klassik und der andere Jazz. Beide haben großen Respekt voreinander, der Konflikt zwischen ihnen bleibt jedoch unausweichlich. So ist das Leben, aber das Leben hält auch eine Lösung für das gemeinsame Problem bereit.
Eine Freundlichkeit durchscheint diese Produktion, die niemanden unberührt lässt. Die Inszenierung zeigt, dass es sich lohnt, aufeinander zu hören und zu schauen. Denn mit der Körpersprache der Instrumentalisten lässt sich viel erzählen. So folgt man dem fein choreographierten Geschehen bis ins Finale, das noch einen schön pointierten Akzent setzt.”
(Kölnische Rundschau 22.06.2011)
Spielplan
| 13. April 2013 | ||
| 16:00 | ||
| 28. April 2013 | ||
| 15:00 |





